Workshop zur Suchtprävention

Wie wirken Drogen auf den Körper? Welche Risiken sind mit ihrem Konsum verbunden? Und wie kann man sich selbst und andere schützen? Mit diesen Fragen beschäftigten sich die fünf achten Klassen der Realschule Dingolfing im Rahmen eines Workshops zur Suchtprävention.

Zu Gast waren Frau Luisa Mifka und Frau Angela Pichler vom Landratsamt, die den Schülerinnen und Schülern fundierte Informationen über legale und illegale Drogen vermittelten. Im Mittelpunkt des Workshops standen die Aufklärung über die Wirkweise und die Gefahren verschiedener Suchtmittel, die Sensibilisierung für Risiken sowie eine geschützte Atmosphäre, in der alle Fragen offen gestellt werden konnten.

Mithilfe des sogenannten „Suchtsacks“ und der „Suchtstraße“ setzten sich die Jugendlichen auf anschauliche und interaktive Weise mit dem Thema auseinander. Dabei erfuhren sie, welche Auswirkungen der Konsum von Suchtmitteln auf Gesundheit und Körper haben kann und welche körperlichen, psychischen sowie sozialen Folgen damit verbunden sind.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf den Risiko- und Schutzfaktoren, die die Entstehung einer Sucht begünstigen oder verhindern können. Die Schülerinnen und Schüler reflektierten ihr eigenes Konsumverhalten und lernten Strategien zur Risikominimierung kennen – von Safer-Use-Regeln bis hin zur richtigen Notfallhilfe im Ernstfall.

Der Workshop bot den Jugendlichen nicht nur wertvolles Wissen, sondern stärkte auch ihre Fähigkeit, verantwortungsbewusste Entscheidungen zu treffen. Durch die offene Gesprächsatmosphäre und die praxisnahen Methoden wurde das wichtige Thema Suchtprävention altersgerecht und nachhaltig vermittelt.