Grünes Licht von der Regierung für den Start einer 23 Millionen-Baumaßnahme an der Herzog-Tassilo-Realschule gab es Ende Juni. Damit beginnt die Sanierung des Bestandsgebäudes in vier Bauabschnitten, sodass 2029 die gesamte Realschule den gleichen baulichen und energetischen Standard haben wird wie der Erweiterungsbau, der im November 2025 eingeweiht werden konnte.
Im Zuge der Sanierung werden auch interne Abläufe umgestaltet und optimiert. Die Verwaltung befindet sich ebenso wie das Lehrerzimmer zukünftig im Erdgeschoss, zudem wird die Aula vergrößert, um die Aufenthaltsqualität in den Pausen zu erhöhen. Schulleiter Stefan Wiedemann konnte bei hochsommerlichen Temperaturen zahlreiche Ehrengäste begrüßen, darunter Landrat Werner Bumeder mit Vertretern des Hochbaus, Ministerialbeauftragten Christian Ceglarek, die Mitglieder des Bau-, Umwelt- und Verkehrsausschusses sowie Architekt Joachim Wagner, Vertreter der Planungsfirmen und Mitglieder der Schulleitung.
Die Grußwortredner stimmten überein, dass 23 Millionen eine stolze Summe seien, der Landkreis das Geld jedoch sinnvoll investiere, weil dadurch bestmögliche Lernbedingungen für Kinder und Jugendliche geschaffen werden. 13 von den 23 Millionen übernimmt der Landkreis, zehn Millionen stammen aus dem Fördertopf der Regierung. Architekt Joachim Wagner erläuterte, dass die Sanierung während des Schulbetriebs erfolge und der Bauzeitenplan eng darauf abgestimmt sei, Ferien bestmöglich zu nutzen, um nicht mehr als nötig in den Schulbetrieb eingreifen zu müssen. In Zusammenarbeit mit der Schule und den Vertretern des Landratsamts hätten sich die Planungen sehr konstruktiv entwickelt. Dem stimmte auch Schulleiter Stefan Wiedemann zu, der „mit einem super Gefühl“ an die Baumaßnahme herangehe und überzeugt ist, dass das Geld gut investiert ist.
