Im Rahmen der Initiative „Werte machen Schule“ werden an den bayerischen Schulen WertebotschafterInnen ausgebildet. Sie dürfen und sollen in ihrem Schulleben die wertebildenden Maßnahmen mitgestalten. In diesem Schuljahr wurde auch die Herzog-Tassilo-Realschule – unter zahlreichen Bewerbern – ausgewählt und erhielt somit die Ehre, an dieser mehrmonatigen Ausbildung teilnehmen zu dürfen.
Was heißt es nun konkret, ein Wertebotschafter oder eine Wertebotschafterin zu sein? Mit dieser Frage machten sich Anna-Lena Taitsch (8. Jgst.) und Stefanie Haider (Betreuungslehrkraft) als Werte-Team auf den Weg nach München, um einen langen und intensiven ersten Ausbildungstag zu absolvieren. Im Kolpinghaus, mitten im Herzen Münchens, tauchte das Schülerin- Lehrerin-Tandem in eine bunte, herzliche Werte-Welt.
Anna-Lena wurde mit Jugendlichen verschiedener Schulen aus ganz Bayern in Sachen Werte geschult und entwarf erste Konzepte, wie man Respekt, Toleranz oder Verantwortung stärker im Schulalltag verankern könnte. Haider wurde mit den anderen Betreuungslehrkräften ebenfalls kreativ und auch philosophisch inspiriert, wie Werte in der Schule ihren Platz finden könnten. Schließlich leben Lehrkräfte Werte vor und auch der Unterricht ist ein Ort der Wertebildung.
Mit vielen ersten Ideen kamen die angehenden Wertebotschafterinnen etwas müde, aber sehr motiviert am Abend in Dingolfing an. Ebenfalls mitgereist war der sogenannte „Wertereisekoffer“, den das Werteteam als „Wertschätzung“ für die zukünftige Arbeit vom Kultusministerium geschenkt bekam. Dieser wird natürlich seinen Weg in die Klassenzimmer finden und möglichst vielen Schülern Inspiration schenken. Währenddessen liegen zwei Online-Sessions vor den Wertebotschafterinnen, in denen sie Tipps und Tricks für die Umsetzung der geplanten Werteprojekte vermittelt bekommen.
